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das brot, das frass das militär?
_fotoaktion mit fotoprojektion
_porträts und statements des publikums
_heiligenschein der friedensfrage
« das brot, das frass das militär?» ist eine
fotoaktion, die sich der frage stellt,
ob entscheidungstragende bei der künftigen durchsetzung politischer, wirtschaftlicher
und militärischer ziele an der friedensbewegung vorbeischauen können. denn mit
der globalisierung der wirtschaftlichen prozesse geht auch die globalisierung
der kritischen stimmen einher.
sich gegen bewaffnete kriegerische auseinandersetzungen
zu stellen ist eine humanistische grundpflicht. neben den offensichtlichen konflikten
gibt es aber
unzählige kaum wahrgenommene konflikte – zum beispiel soziales dumping in so
genannten billiglohnländern – von denen die westliche kultur still profitiert.
die wirtschaftlichen strukturen sind mittlerweile so verwoben, dass solche prozesse
auch unwillentlich gefördert werden.
in der auffassung, dass es eine anspruchsvolle
herausforderung ist, nicht einfach
nur die «anderen» als kriegstreiber anzuprangern und sich bloss in worten gegen
den krieg auszusprechen, sondern sich aktiv im täglichen konsumverhalten
für den frieden zu engagieren, lud interpixel das publikum ein, sich im «heiligenschein
der verantwortung» fotografisch porträtieren zu lassen und selbstkritische einwortstatements
zu sich und zur friedensbewegung abzugeben.
die porträts mit zugehörigen statements wurden unmittelbar im ausstellungsraum
projiziert.
station_21, raum für junge kunst, zürich, 2003
assistenz: nadja tempest, florian kalotay
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