Interaction_18::: «Gartenzwerg im Kopf»


_Gesellschaftsspiel in Form einer Rauminstallation
_Ungleiche Spielchancen für Frau und Mann
_Gewinnstreben versus soziale Verantwortung
_Globalisierung und Genderfragen


Interpixel lässt das Publikum die Macht ausspielen
«Gartenzwerg im Kopf» ist ein Gesellschaftsspiel in Form einer Rauminstallation, das sich an das Prinzip des Immobilienspiels «Monopoly» anlehnt, die Inhalte jedoch um politische, soziale und ökologische Aspekte erweitert. «GIK» legt die Zusammenhänge zwischen Globalisierung, den so genannten Zwängen des Marktes und wirtschaftlicher Ausgrenzung offen.

Wirtschaftliches Denken versus Chancengleichheit
Die Installation bewegt sich auf zwei Ebenen, die miteinander verknüpft sind: Die eine betrifft das wirtschaftliche Handeln und die damit verbundenen Privatisierungsprozesse und Risiken, die andere thematisiert auf die Schweiz bezogene Genderfragen, beruhend auf den aktuellsten statistischen Daten.

Ungerechte Spiellogik wegen ungelöster Genderfragen
1. Frauen und Männer haben nicht dieselben Spielchancen
2. Eigennützige und skrupellose Charaktere kommen wirtschaftlich schnell voran
3. Schwache werden schwächer, Starke gewinnen an Macht

Die Macht des Parlaments
Das einzige soziale Korrektiv ist das Parlament. Im Parlament können diejenigen, die das Stimmrecht haben, die Spielregeln völlig frei ändern oder sogar neu erfinden, sofern sich eine Mehrheit findet.

Offenes Ende
Die Spielenden haben es in der Hand, ob sie eine Politik der eigennützigen Ziele oder eine Politik der gesellschaftlichen Verantwortung verfolgen. Je nachdem endet das Spiel im radikalen Kapitalismus, im Liberalismus oder im Kommunismus.



Play, Museum für Gestaltung Zürich 2005

Kunstraum Walcheturm Zürich, 2004
Assistenz: Daniela Rohrer

Heimspiel, ExEx St. Gallen, 2003/2004
Assistenz: Nadja Tempest, Daniela Rohrer