Künstlerbuch und Themenreader
MEGA BUSTER – Kriegsgebiet Kinderzimmer
Eine Intervention zu Gewalt, Gesellschaft und Entwaffnung
Interpixel (Hrsg.)
Interpixel lancierte 2006 aus Anlass des 125-Jahr-Jubiläums des Bourbaki-Panorama-Bildes in Luzern das mehrteilige Kunstprojekt «Mega Buster», mit dem wir gesellschaftspolitische Fragen zu Kriegsspielzeug, Medienkonsum und Gewalt künstlerisch durchleuchten und Stellung beziehen. Im Rahmen dessen entwaffneten wir über fünfzig Schulklassen und weitere Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Schweiz. In einem weiteren Schritt legen wir nun einen Reader zur Thematik «Kriegsgebiet Kinderzimmer» vor, der sich aus künstlerischer Sicht und mit zahlreichen Texten aus den Gebieten der Ethik, Soziologie, Rechtswissenschaft, Friedenspolitik, Psychologie, Neurobiologie, Pädagogik und Medienforschung mit einem ebenso kontroversen wie aktuellen Thema befasst.
Herausgegeben von Interpixel in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Friedensrat und der Zeitschrift VPOD Bildungspolitik unter dem Patronat von Pro Juventute.
Einführung von Interpixel (Philippe Sablonier und Eva-Maria Würth),
Vorwort von Peter Weishaupt, Schweizerischer Friedensrat, und Ruedi Tobler, VPOD Bildungspolitik
Textbeiträge von Elisabeth Baumgartner und Carolin Würzner, Lutz-Ulrich Besser, Barnaby Drabble, Bernhard Hauser, Donata Maria Krethlow-Benziger, Michael Marugg, Dorothee Messmer, Elke Ostbomk-Fischer, Brita Polzer, Jean-Daniel Strub, Stephan Truninger und Anja Meyerrose
Weitere Informationen zum Buch: edition fink
PDF Inhaltsverzeichnis und Einleitung
Das Buch ist im Handel oder direkt bei edition fink (porto- und versandkostenfrei) erhältlich:
Interpixel (Hrsg.), Mega Buster – Kriegsgebiet Kinderzimmer. Eine Intervention zu Gewalt, Gesellschaft und Entwaffnung
edition fink, Zürich 2009. Fr. 28.–, Euro 17.–, ISBN 978-3-03746-130-3
256 Seiten, 16 Abb., 23 x 15 cm, Broschur
Gestaltung Georg Rutishauser, Lukas Zimmer, Zürich
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Podiumsdiskussion und Buchvernissage
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich
Dienstag 17.11.2009, 20:00 Uhr
Gewalt und Krieg werden zunehmend ästhetisiert und als Konsumware vermarktet. Ihre Spektakularisierung in Medien, Literatur, Filmen und Computerspielen ist allgegenwärtig. Entsprechend hat sich in den vergangenen Jahren auch die Qualität von Gewalt- und Kriegsspielzeug verändert. Doch in der Diskussion um Kinder- und Jugendgewalt geht oft vergessen, dass Gewalt kein isoliertes Phänomen ist, sondern in einem gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang steht. Woher kommt dieses gesellschaftliche Bedürfnis nach Gewalt? Ist der Konsum von Gewalt ein Kulturgut? Besteht Handlungsbedarf?
Es diskutieren folgende Autorinnen und Autoren:
Dr. des. Jean-Daniel Strub, Ethiker, Gemeinderat Zürich
Dr. Stephan Truninger, Soziologe und Sozialpsychologe
Dr. Michael Marugg, Jurist, Pro Juventute
Elisabeth Baumgartner, Rechtsanwältin, Völkerrechtlerin, TRIAL
Dr. Bernhard Hauser, Psychologe, Pädagogische Hochschule St. Gallen
Lutz-Ulrich Besser, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, ZPTN
Gesprächsleitung: Monika Maria Trost, Moderatorin Sternstunde Philosophie, Schweizer Fernsehen
Diese Veranstaltung ist eine Koproduktion mit dem Cabaret Voltaire, Zürich
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